Wie gesagt, Mai in Sizilien, die Sonne scheint auf die noch grüne Natur.
Bevor es aber in die Natur geht, geht es erstmal nach Palermo.
Da denkt man erstmal an Mafia, nichts gesehn von.
Also mit dem Bus zur Waldensischen Forresteria+Diaconiezentrum “La Noce” die Nuss. Im Bus wurden wir aufgrund unserer großen Rucksäcke erstmal angeschnautzt, wir sollen doch zwei Tickets kaufen, nochmal eins für den Rucksack, ja klar so ist gleich viel mehr Platz im Bus! Nach langem Gemotze kommen wir dann an und nach kurzem Suchen haben wir dann auch Ziel Nummer Eins gefunden. Nach einem freudigen Wiedersehen mit den Palermo Freiwilligen ruhen wir uns erstmal noch aus um dann mit ihnen eine kleine Stadttour zu machen. Am Abend kochen wir zusammen und am nächsten Tag erkunden wir sechs Touristen die Stadt auf eigene Faust. Obligatorischer Marktbesuch. Nachmittags wurden wir dann netterweise von den Palermofreiwilligen an den Bahnhof gefahren, ganze fünf minuten bevor unser Bus fuhr kamen wir an. Aufgrund des chaotischen Verkehrs.
Palermo, ich würde fast soweit gehen und sagen: diese Stadt ist das Gegenteil von Turin. Chaos, Lärm, Dreck, aber auch Farben und Leben, ich mochte die Stadt auf anhieb, auch wenn ich kein Stadtmensch bin. Und Arancini, frittierte Reisbällchen mit Hackfleischfüllung (es gibt noch viel mehr verschiedene Füllungen) gibt es dort (aber auch in ganz Sizilien). Sehenswürdigkeiten gibt es nicht so viel, zwei riesige Theater
und den Normannendom mehr hab ich zumindest nicht gesehen. Mit dem BUs ging es dann nach Riesi, durch schöne grüne Hügel fuhren wir mitten durch die Insel. Um dann gegen 21Uhr im Dunklen, einsam an einer Tankstelle zu stehen.
wird Fortgesetzt…
31. Mai 2010